#apoHackathon – Der erste Hackathon der apoBank

apoHackathon

Auf die Plätze, fertig, los – vom 31. Mai bis zum 2. Juni programmierten Entwickler, UX-Designer und Kreativdenker in 11 Teams à 2 bis 4 Teilnehmern in der Zentrale der apoBank um die Wette. In einem 30-Stunden Sprint hieß es: Innovative Lösungen für 4 Fragestellungen (Challenges) der apoBank entwickeln. Von Samstag auf Sonntag wurde sogar über Nacht fleißig gecoded. figo hat die apoBank bei der Organisation und als API Partner vor Ort unterstützt.

Was waren die Highlights des apoHackathons? Wer sind die Sieger der Challenges? Cassie Kübitz-Whiteley und Julio Guerrero von der apoBank teilen ihre Eindrücke im Interview:

Was hat Ihnen am Hackathon am meisten gefallen?

Julio Guerrero apoBank

Julio Guerrero, Projektmanager apoBank

Julio Guerrero: Mich hat beeindruckt, mit welcher Leidenschaft und Motivation die Teilnehmer an ihren Aufgabenstellungen gearbeitet haben und das trotz des hervorragenden Wetters am Wochenende. Es ist bemerkenswert, welche Lösungen 11 Teams in einem so kurzen Zeitraum auf die Beine stellen. Zudem waren viele internationale Teilnehmer dabei, obwohl das Event auf deutsch beworben und vermarktet wurde. So konnten wir uns auch über Teilnehmer aus England und Belgien freuen. Insgesamt haben über 40 Personen am Hackathon teilgenommen. Gefreut hat mich auch, dass die Final Pitches am Sonntagnachmittag so gut besucht waren.

Cassie Kübitz-Whiteley apoBank

Cassie Kübitz-Whiteley, Leiterin apoBank Unternehmenskommunikation und apoHackathon Jurymitglied

Cassie Kübitz-Whiteley: Das Speeddating am Freitagabend fand ich klasse: Alle Teilnehmer haben sich kurz vorgestellt: „Wer bin ich“, „Was kann ich“, „Welche Challenge interessiert mich“ und „Was kann ich einbringen“. Das Erstaunliche: Innerhalb kürzester Zeit haben sich Menschen zu Teams zusammengefunden, die sich vorher überhaupt nicht kannten. Im Mittelpunkt stand ein gemeinsames Ziel – die beste Lösung für eine Herausforderung zu entwickeln. Eine solche Offenheit untereinander fand ich sehr beeindruckend. Die einzelnen Teammitglieder waren vollkommen frei von Vorbehalten und haben sich durch ihre Stärken gegenseitig ergänzt. Diese Gruppendynamik war sehr interessant zu beobachten.

Wie war die Stimmung?

Julio Guerrero: Am Freitagabend habe ich sehr viel Euphorie und Tatendrang wahrgenommen. Grundsätzlich war aber auch Neugier im Spiel. So wollten die Teilnehmer einerseits wissen, was inhaltlich auf sie zukommt und andererseits erfahren wer die apoBank ist und was sie macht. Am Samstag haben sich die Teams sehr fokussiert und konzentriert mit ihrer Aufgabenstellung auseinandergesetzt. Samstagnachmittag kamen vermehrt Rückfragen zu den Challenges auf. Hier standen die jeweiligen Betreuer der Challenges unterstützend zur Seite.

Was hat der Hackathon der apoBank gebracht?

apoHackathon

Julio Guerrero: Mit dem Hackathon haben wir ein ganz neuartiges Format in der apoBank durchgeführt. Die Entwickler waren vom Hackathon begeistert und haben sich bereits nach künftigen Veranstaltungen erkundigt. Gleichzeitig haben die Teilnehmer an nur einem Wochenende 11 verschiedene Prototypen für wichtige Fragestellungen in der Bank entwickelt. Daraus hat die Jury für jede Challenge die innovativste und technisch anspruchsvollste Lösung zum Sieger ernannt, sodass wir am Ende vier Gewinner auszeichnen konnten: Das Team SuperPowers für Challenge 1, das Team Avaloq für Challenge 2, das Team Dr. med für Challenge 3 und das Team med.Inion für Challenge 4. Zudem wurde das Team SuperPowers als Gesamtsieger des Hackathons ausgezeichnet.
 

Was macht die Ideen der Gewinner so besonders?

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Cassie Kübitz-Whiteley: Da muss ich wenig ausholen: Die Pitches mussten zunächst ganz bestimmten Anforderungen genügen. Es sollte ein Prototyp vorgestellt werden – und das innerhalb von 5 Minuten. Power Point war im Prinzip „verboten“. Die Lösungsansätze mussten also anschaulich präsentiert und auch für Nicht-Techies nachvollziehbar sein. Bei allen Lösungsideen stand klar der Kundennutzen im Fokus. Einige Teilnehmer haben hierfür sogar im Verlauf des Hackathons „Marktforschung“ betrieben, indem sie bei Heilberuflern nachgefragt haben. Am Ende waren es dann nur Nuancen, die den Ausschlag für die Gewinnerideen gaben. Gewonnen haben letztlich die Ideen, die einen klaren Mehrwert für Heilberufler schaffen und eine Vereinfachung seines (Berufs-)Alltages in den Vordergrund stellen. 

Nach welchen Kriterien hat die Jury die Lösungen bewertet?

Cassie Kübitz-WhiteleyDie Pitches der einzelnen Teams wurden anhand der fünf Kategorien: Wow-Faktor, Auswirkung, Innovationsfaktor, Realisierbarkeit und Qualität der Präsentation, jeweils auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 5 (gut) bewertet.

apoHackathon Gewinner

Was nehmen Sie aus dem Hackathon mit?

Cassie Kübitz-Whiteley: Mir hat der Hackathon noch einmal gezeigt, wie wichtig gemeinsame Ziele sind und wie sie Menschen verbinden. Ich bin total beeindruckt, welche Ideen – und am Ende auch Lösungen – in kürzester Zeit entstehen, wenn sich ganz unterschiedliche Köpfe zusammenfinden und austauschen. Besonders nehme ich aber auch aus der Veranstaltung mit, dass großartige Ideen keine Power Point Präsentationen mit aufwendig gelayouteten Folien bedingen. Hier zählt vielmehr das Motto: „Einfach mal machen und ausprobieren“.

Weitere Hintergrundinformationen zum apoHackathon gibts im Payment & Banking FinTech Podcast #205:

 

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