Bankathon 2016: Interview mit Tobias May von der DKB

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis zum Bankathon, aber ein paar unserer Sponsoren können wir Euch trotzdem noch vorstellen. Heute stellen wir Tobias May von der DKB vor. Er ist einer unserer Wiederholungstäter und bereits das zweite Mal Teil der Jury. Als Jurymitglied ist es ihm wichtig, nicht die x-te App, die Konten aggregiert und ein, zwei fancy Features hat, präsentiert zu bekommen. Er möchte wie beim ersten Bankathon geflasht werden. Damals war es das Team von Candis, das ihn nachhaltig beeindruckt hat.

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Tobias May, Head of Technology bei der DKB

Kurzer persönlicher Steckbrief
Name: Tobias May
Position & Unternehmen: Head of Technology bei der DKB
FinTech-begeistert, weil … es viel frischen Wind in die Bankenlandschaft bringt und es ungemein hilft, den Wert von Usability und User Experience in nicht technikzentrierten Unternehmen verständlich zu machen. Es gibt durch die neuen Marktteilnehmer auch eine neue Sichtweise auf den Nutzer und eine Erweiterung des klassischen Produktbegriffs – von Konditionen hin zu Services.

Du bist Wiederholungstäter; was ist für Dich persönlich das Besondere am Bankathon?

Die Atmosphäre. Ich habe meine Wurzeln in der Demoszene, wo vergleichbare Events auch regelmäßig stattfanden und ich hätte nicht gedacht, dass mir das in meinem jetzigen Arbeitsumfeld nochmal begegnen würde. In so kurzer Zeit entsteht dort oft weit mehr als nur ein Prototyp und es bringt uns dazu, auch die internen Arbeitssilos zu brechen. Daneben ist es immer ein schöners Event, um Kollegen aus anderen Häusern zu treffen und zu netzwerken.

Was war Dein Highlight bei den Vorgängern?

Candis hat mich damals ziemlich begeistert. Ich hätte einfach nicht mit so einem Ergebnis in so kurzer Zeit gerechnet. Die Präsentation war auch sehr gut – häufig ein unterschätzter Punkt bei den Teams.

Was erhoffst Du Dir für diesen Bankathon? Eine raffinierte Idee? Ein spezielles Projekt? Ein außergewöhnliches Team? Den Austausch? Etwas Konkretes für den Bankalltag?

Ich lasse mich einfach überraschen und von den Gesprächen inspirieren. Und vielleicht gibt es ja erneut ein Team, das mich sprachlos macht.

Worauf wirst Du als Jurymitglied besonders achten?

Ich finde es wichtig, dass jedes Team einen validen Use Case hat und ein tatsächliches Problem löst. Die x-te App, die Konten aggregiert und ein, zwei fancy Features hat, braucht keiner.

Was magst Du den teilnehmenden Teams mit auf den Weg geben?

Baut eine Story rund um Euer Produkt, fokussiert Euch auf einen klaren Use Case und lasst Potenzial für den Ausbau. Nehmt Euch die Zeit, die Präsentation vorzubereiten, und ansonsten: Habt Spaß, inspiriert Euch gegenseitig und lasst Euch nicht bremsen.

Stellt Ihr ein eigenes Team oder eine API?

Nein, dieses Jahr haben wir kein Team dabei. Und die API bringen wir dann zum nächsten Bankathon mit.

Dieses Mal ist das Thema PSD2 im Fokus. Ist für Dich ein bestimmter Bereich besonders interessant? Welche Learnings erhoffst Du Dir und wie werden diese in die Bank einfließen können?

PSD2 ist ein sehr spannendes Thema und bietet für Banken auch viele Chancen. Ob es allerdings auf den Bankathon und die Lösungen der Teams einen großen impact haben wird – warten wir es ab. Spannend fände ich neue Ideen rund um das Thema Authentifizierung und Autorisierung, das ist bei FinTechs noch nicht so richtig angekommen.