Bankathon #5 Berlin: Interview mit dem Diamond-Sponsor apoBank

Der Bankathon rückt näher und wir wollen Euch auch dieses Mal vorstellen, wer den Bankathon mit welcher Motivation unterstützt. Als erstes stellen wir Euch die apoBank vor! apoFuture, ein interdisziplinäres Team aus verschiedenen Fachbereichen, hat die Fragen zusammen beantwortet. Sie erzählen, warum die apoBank schon früh mit FinTech-Unternehmen zusammengearbeitet hat, dass die digitale Geldbörse mit der PSD2 „intelligenter“ werden kann und sie Fan eines Bankathon in Düsseldorf wären. Vielleicht gibt es ja weitere Anhänger dieser Idee?!

Das apoFuture Team, v. l. n. r.: Nicole Wortmann, Robert Geuss, Claudia Juelich, Björn Schnare, Janina Fölting, Damian Beldycki & Vera Betz

Kurzer Steckbrief

Name:
apoFuture ist ein interdisziplinäres Team. Die sieben Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen.
Position & Unternehmen:
Ziel von apoFuture ist es, die Megatrends der Digitalisierung zu verstehen, für die apoBank zu bewerten und hieraus die richtigen Schritte für Veränderungen der Bank abzuleiten. Wir verstehen uns als eine Art Katalysator, um den Weg der apoBank in die digitalisierte Welt zu ebnen und die Transformation zu fördern. So begleiten wir bspw. Entwicklungsprozesse von innovativen und bedarfsgerechten Lösungen und binden dabei unsere Kunden ein. Eine systematische Datenanalyse hilft uns dabei, wertvolle Erkenntnisse zu erzielen, um Daten im Kundensinn zu nutzen. Darüber hinaus arbeiten daran, unsere Kundenkanäle sinnvoll zu vernetzen und unsere Prozesse zu digitalisieren. Alle angestoßenen Projekte und Veränderungen werden nur dann Früchte tragen, wenn sich eine agile Arbeitskultur entwickelt. Auch hier unterstützen wir dabei, diese zu etablieren.
Wann und was war die erste Begegnung mit FinTech?
Das ist schon so lange her, dass wir uns gar nicht mehr so richtig erinnern können. Wir wissen nur noch, dass es weit weniger spektakulär war als gedacht.
Wir haben uns schon sehr früh mit FinTechs zusammengesetzt, da wir diese nicht als Konkurrenz, sondern als Partner verstehen. Wir sind sehr daran interessiert viele innovativen Ideen und Lösungen kennenzulernen, um herauszufinden, wie diese unseren Kunden helfen können.

Der Bankathon findet zum ersten Mal in Berlin statt. Lange überfällig oder wäre eine andere Stadt – in Deutschland oder Europa im Allgemeinen – passender?

Berlin gilt ja neben London als eine der Städte, die ein sehr gutes Ökosystem für Start-ups bieten: Internationalität, etablierte Vorbilder, Co-Working Spaces, kreative Szene usw. Deswegen hat Berlin auf jeden Fall einen Bankathon verdient. Wir freuen uns aber auch sehr, wenn ihr mal einen Stopp in Düsseldorf macht.

Diesmal wird sich der Bankathon mit der Auswirkung der PSD2 auf bestimmte Bereiche fokussieren. Welcher Bereich außerhalb von Banking könnte von der neuen EU-Richtlinie profitieren?

Da sind wir selber sehr gespannt, was der Bankathon liefern wird.
Mit dem Zugriff auf Transaktionsdaten, mit denen z.B. Versicherungen oder unabhängige Finanzberater neue Dienste anbieten können, werden sich auch Zahlungsmethoden ändern bzw. verlagern. Ähnlich wie heute bei Amazon per 1-Click bezahlt wird, werden Bezahlfunktionen immer häufiger direkt in den Kauf- oder Verleihprozess integriert. So zum Beispiel bei DriveNow oder Elektrorollern in den Städten. Die digitale Geldbörse der Kunden kann „intelligenter“ werden und selbst entscheiden z.B. eine Reise mit einer bestimmten Kreditkarte zu bezahlen, weil die Reisekostenversicherung damit direkt inbegriffen ist.

Haben Sie persönlich bereits Hackathon-Luft geschnuppert? Was glauben Sie, sind die größten Auswirkungen von Hackathons auf die Finanzbranche?

Wir haben bereits zwei Mal am Hackathon unseres Partners startupbootcamp DigitalHealth teilgenommen und waren auch bei den letzten beiden Bankathons vertreten.
Außerdem haben wir uns auch schon einmal intern an einen Hackathon gewagt und eine schöne Lösung entwickelt. In 48 Stunden hat ein kleines, interdisziplinäres Team aus apoBankern einen Bericht für eine effizientere Vorbereitung der Berater auf Kundengespräche entwickelt. Ein Hackathon ist also ein umsetzungsorientiertes Format, das wir Banken – neben dem klassischen Projektmanagement – in unsere Tool Box übernehmen können.

Was war der Hauptgrund für Ihr Bankathon-Sponsoring? Welche Learnings erhoffen Sie sich und wie werden diese in den Bankenalltag einfließen können?

Durch die positiven Erfahrungen der bisherigen Hackathons ist die Teilnahme für uns hilfreich, um extern neue Impulse einzuholen.
Wir erhoffen uns, zum einen möglichst viel von dem Spirit „in 48 Stunden Lösungen aus dem Nichts schaffen“ mit zurück in die apoBank zu nehmen. Zum anderen freuen wir uns auf innovative Ideen, die wir direkt und schnell für unsere Kunden umsetzen können.

Stellen Sie ein eigenes Team oder eine API?

Wir werden einen eigenen Track an der Schnittstelle zwischen Finanzen und Gesundheit stellen. Dabei werden wir zwar nicht selbst programmieren, stellen aber ein eigenes Team, das fachlich den Track unterstützt.

Gewähren Sie uns einen Blick hinter die Kulissen? Was können Ihre Kunden in absehbarer Zeit aus der digitalen Schublade erwarten?

Die apoBank hat dieses Jahr schon einige digitale Lösungen an den Start gebracht, z.B. einen eigenen Chatbot oder den Kontowechselservice. Aktuell arbeiten wir an der digitalen Kundenreise, wie einem Kontomonitor oder einer neuen Banking App. Parallel dazu ist es für unsere Kunden besonders wichtig, zusätzlich zu den klassischen Bankprodukten Mehrwerte zu erhalten.