Bankathon CEE: Interview mit Gold-Sponsor TCI Consult

In letzter Minute hat TCI Consult entschieden, statt Supporter als Gold-Sponsor beim Bankathon aufzutreten. Was die Beweggründe waren, erzählt uns Franz Amesberger, CEO von TCI Consult in Wien. Er freute sich im Vorfeld besonders darauf, eine hohe Dichte an Kreativität und Inspiration sowie darauf neue Kontakte zu knüpfen. Wir können schon sagen: Er ist nicht enttäuscht worden!

Franz Amesberger, TCI Consult CEO ©Betti Plach

Franz Amesberger, TCI Consult CEO ©Betti Plach

Kurzer persönlicher Steckbrief

Name: Franz Amesberger
Position & Unternehmen: CEO von TCI Consult, Wien
FinTech-begeistert, weil …
äußerst spannende, kreative Kräfte einer jungen Generation frei werden, die uns herausfordern und gleichzeitig Chancen bringen. Vor allem das zeitgeistige, unbefangene Herangehen engagierter Talente, deren technisches Geschick in Verbindung mit dem Mut, Neues auf den Weg zu bringen und es mit einer etablierten Branche aufzunehmen, gefällt mir.

Haben Sie schon mal an einem Hackathon teilgenommen? Worauf freuen Sie sich persönlich besonders?

Kürzlich war ich zu einem Hackathon eingeladen und war erstaunt, welche originellen Prototypen von Apps und Games innerhalb sehr kurzer Zeit durch Teams, die sich gerade erst kennengelernt hatten, zustande kamen. Ich freue mich auf eine hohe Dichte an Kreativität und Inspiration sowie darauf neue Kontakte zu knüpfen, aber auch meine Erfahrung zu teilen.

Worin liegt für Sie der größte Mehrwert von FinTech?

Mein Interesse gilt unter anderem der sinnvollen Monetarisierung von Daten. Es geht nicht rein um das Digitalisieren von Geldprozessen, sondern vor allem um eine geeignete Wertschöpfung. TCI Consult verfügt über hohes Expertenwissen im Bereich des Information Management, orientiert an einer bestmöglichen Nutzung vorhandener Daten. FinTech ermöglicht durch die Bereitstellung neuer Technologien einen Wandel von der klassischen Business Intelligence hin zu einem „Intelligent Business“. Das Optimum liegt in der Integration neuer Ansätze in das Framework klassischer Analytik, nämlich den Wert einer Information zu einem vertretbaren Zeit- und Kostenaufwand zu ermitteln und daraus einen Vorteil für alle Beteiligten ableiten zu können. Was vor allem für Banken hinzukommt ist die Beschleunigung von Prozessen und die Veränderung des Fokus von der Innensicht zur Außensicht.

Nach zweimal Frankfurt und einmal Hamburg kommt der Bankathon jetzt nach Wien. Wie schätzten Sie Wien als FinTech-Standort ein?

Wien hat als Standort einiges zu bieten und ich würde es begrüßen, wenn Wien mit Berlin und Paris bald mitziehen könnte. London ist trotz Brexit immer noch voran.

Welche Einblicke erhoffen Sie sich?

Ich interessiere mich für neue Geschäftsmodelle in der Finanzbranche, die skalierbar und wirtschaftlich nachhaltig sind. Was ich mir in diesem Zusammenhang erhoffe sind zukunftsweisende Beispiele und ein Einblick in die aktuellen Trends am Finanzsektor.

Der Bankathon findet das erste Mal in Österreich statt. Was glauben Sie, welche positiven Auswirkungen eintreten könnten?

Der FinTech-Sektor unterstützt die digitale Transformation insgesamt positiv und kann ein wichtiger Impuls für die Entwicklung der nationalen Volkswirtschaft sein. Auf Mikroebene spielen sicherlich die Gruppendynamik und das Selbstverständnis, hart zu arbeiten, eine Rolle. Trotz hoher Anforderungen kommt der Spaß nicht zu kurz und es herrscht das Selbstverständnis eines kooperativen Arbeitsstils.

Wenn Sie den Teams wenige Minuten vor dem Start noch einen letzten Tipp geben könnten, was würden Sie Ihnen sagen?

Viel Spaß! Und: Machts was G‘scheits!