DOCYET geht beim verimi Hackathon als Sieger vom Platz und gewinnt 25.000 Euro

verimi Hackathon © HRMLLR

verimi Hackathon © HRMLLR

Das Unternehmen trennt durch die Einbindung der verimi API die Authentifizierung von der Identifizierung eines Patienten

Mit dem verimi Hackathon hat die verimi Initiative einen aufmerksamkeitsstarken Auftakt hingelegt. Innerhalb kürzester Zeit hat die Initiative das Event mit Unterstützung von figo auf die Beine gestellt. 15 Teams aus dem In- und Ausland waren vor Ort, um in sechs Stunden Ideen zu erarbeiten. Diese sollen mit Hilfe der verimi API digitale Anwendungen um Anwenderfreundlichkeit und Convenience ergänzen. Den zweiten Platz belegte Nuzzera und Supplets – mit einer IoT-Lösung – den dritten.

Das Gewinnerteam um Geschäftsführer Florian Bontrup (Mitte) von DOCYET © HRMLLR

Das Gewinnerteam um Geschäftsführer Florian Bontrup (Mitte) von DOCYET © HRMLLR

Digitale Identitäten – Lösungen in der Praxis

Wie mögliche Lösungen rund um das Thema digitale Identitäten in der Praxis aussehen können, haben am 20. September die 15 teilnehmenden Teams gezeigt. Dem Gewinnerteam von DOCYET ist durch die Implementierung der verimi API möglich, Nutzer zu authentifizieren, ohne sie zu identifizieren. So kann das Unternehmen – nach Einwilligung des Nutzers – auf Basis der Gesundheitsdaten beispielsweise passgenaue Arztempfehlungen aussprechen. Dafür sind die persönlichen Stammdaten nicht von Relevanz und können deshalb außer Acht gelassen werden. Grundsätzlich hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, Barrieren in der Gesundheitsversorgung abzubauen und baut eine digitale Assistance-Plattform auf. Nuzzera bietet passgenauen, individuellen Interessen entsprechenden Mediencontent. Das Unternehmen hat eine Plattform unabhängiger Journalisten aufgebaut. Nuzzera, Gewinner des zweiten Preises im Wert von 15.000 Euro, lernt die Interessen und Lesegewohnheiten der Nutzer kennen und liefert daraufhin entsprechend personalisierte Inhalte. Den dritten Platz belegte Supplets mit einer IoT-Lösung. Die App legt über verimi ein individuelles Profil darüber an, wie die perfekte Umgebung für einen Hotelgast beispielsweise ist. Loggt man sich in einem Hotel mit seinem verimi Profil ein – gibt es im Zimmer die gewünschten Wohlfühltemperatur und das perfekte Licht. Die Idee brachte dem Team ein Preisgeld von 10.000 Euro.

Jurymitglieder Dr. Philipp Kleine Jäger (links) und André M. Bajorat (rechts) © HRMLLR

Jurymitglieder Dr. Philipp Kleine Jäger (links) und André M. Bajorat (rechts) © HRMLLR

Wer gehört zur exklusiven Go-To-Market-Gruppe?

Neben dem Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro für die besten drei Ideen sollten die fünf besten Teams Zugang zur Prelaunch-Pipeline bekommen und Teilnehmer der exklusiven Go-To-Market-Gruppe sein. Daraus machte die renommierte Jury um André M. Bajorat kurzerhand sieben! Neben DOCYET, Nuzzera und Supplets gehören zu diesem Kreis außerdem das FinLeap Venture SBOT, die Idee verwaltung.io, das Team von Compaio sowie fino mit der Idee “Who has my data?”.

Die Jury bestand aus

  • André M. Bajorat, CEO der figo GmbH
  • Meno Abels, Advisor COREtransform
  • Prof. Dr. Marian Margraf, Professor für Identitätsmanagement an der FU Berlin
  • Dr. Philipp Kleine Jäger, Transformation Director bei COREtransform
  • Alexander Herrmann, Head Digital Engineering bei Siemens
  • Martin Ecknig, Head of Region BA Asia-Australia bei Siemens

verimi als Registrierungs-, Identitäts- und Datenplattform

Holger Friedrich (links), verimi Geschäftsführer, stellt die verimi Initiative vor. Neben ihm Marc-André Dymala organisierte das Event © HRMLLR

Holger Friedrich (links), verimi Geschäftsführer, stellt die verimi Initiative vor. Neben ihm Marc-André Dymala organisierte das Event © HRMLLR

verimi steht für einen bequemen, sicheren und selbstbestimmten Umgang mit Identitäten und Daten im Netz. Nutzer sollen kontrolliert persönliche Daten als Basis für individualisierte Produkte, Services und Erlebnisse teilen können. Die Initiative sieht sich als Registrierungs-, Identitäts- und Datenplattform. Die Gründer repräsentieren einige der wichtigsten Wirtschaftsbereiche – dazu gehören Allianz, Axel Springer, Bundesdruckerei, CORE, Daimler, Deutsche Bank, here, Lufthansa, Postbank und Telekom. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen sowie öffentliche Institutionen aus Europa zu befähigen, das Potenzial aus regulatorischen und technologischen Innovationen zu erschließen. Sie sollen in der Lage sein, in einem zunehmend globalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen.